Pressebericht im Bayernkurier (Stand: 31. Oktoberber 2009)

Ausreichendes Eigenkapital und Zinssicherheit
Solide Eigenheimfinanzierung derzeit günstig: Kostet häufig nicht mehr als die Miete


Die Subprime-Krise in den USA und ähnliche Probleme in einigen europäischen Ländern, insbesondere in Großbritannien, haben nicht nur Schockwellen über die Finanzmärkte gesandt. Sie führen uns zugleich vor Augen, dass Solidität auf dem Weg zum Wohneigentum weltweit gar nicht selbstverständlich ist. In manchen Staaten wurden Finanzierungspraktiken entwickelt, die mit enormen Risiken für Wohneigentümer und Banken verbunden gewesen sind. Bei uns zum Glück nicht!
Doch es ist kein Zufall, dass die deutsche Wohnungsbaufinanzierung im internationalen Vergleich - gerade nach den Erfahrungen mit der Krise - als Vorbild in Sachen Sicherheit und Kostengünstigkeit gilt. Wie die "Initiative Finanzstandort Deutschland" (IFD) herausgearbeitet hat, baut die hiesige Wohnungsbaufinanzierung vor allem auf zwei Eckpfeilern auf: "Ausreichendes Eigenkapital" und "Zinssicherheit".
Unser Erfolgsgeheimnis ist dabei der breite Konsens der Marktteilnehmer. Banken, Sparkassen und Bausparkassen befinden sich eben in vollem Einklang mit den Kunden, wenn sie auf Sicherheit setzen. Für potenzielle Wohneigentümer kommt es - anders als zuletzt in den USA und Großbritannien - nicht auf eine optisch niedrige Anfangsbelastung an, sondern darauf, ob die Finanzierungsrate auch in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren noch tragbar ist. Und darauf, dass die Immobilie spätestens bis Rentenbeginn schuldenfrei ist. Auch die 2008 eingeführte Förderung der "Immobilienrente" setzt genau darauf.
Diese Ziele werden, so betont die IFD, durch die deutsche "Festzinskultur" und den weitverbreiteten Bausparvertrag gewährleistet. 100-Prozent-Finanzierungen kommen für den "normalen" Häuslebauer genauso wenig in Betracht wie Kredite, die kurzfristig mit den Geld- oder Kapitalmarktzinsen schwanken und die monatliche Rate in ungeahnte Höhen steigen lassen können. Ganz zu schweigen von den vor Jahren etwa in Österreich angebotenen Fremdwährungskrediten (z.B. in Japanischen Yen), die gefährliche Kursschwankungsgefahren bergen.
Dabei ist das Finanzierungsangebot hierzulande mit das günstigste und vielfältigste in Europa. Wer will, kann auch - trotz gegenteiliger Empfehlung der Verbraucherschützer - variabel verzinste Darlehen bekommen oder Tilgungsleistungen strecken. Der intensive Wettbewerb sorgt vor allem schon seit einigen Jahren für extrem niedrige Zinsen. Die Finanzierungslast ist für junge Familien, die Wohneigentum erwerben, inzwischen im bundesweiten Durchschnitt auf unter 20 Prozent ihres Einkommens gesunken. Mitte der 90er Jahre lag sie noch fast doppelt so hoch.
Vieles spricht dafür, gerade jetzt auf eigene vier Wände zu setzen: Weil es häufig nicht mehr kostet als die Miete. Um für die Familie gutes Wohnen zu sichern und fürs Alter vorzusorgen. Wer dabei auf ausreichendes Eigenkapital und möglichst lange Zinssicherheit setzt, der beherzigt Goldene Regeln einer soliden Finanzierung. Und für den gilt der jüngste Satz von "Finanztest": Auf Dauer lohnt sich der Kauf fast immer.


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