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Pressebericht von der Veranstaltung der CSU in Diedorf (Stand: 03. Oktoberber 2009) Eduard Oswald, MdBzum Tag der Deutschen Einheit Es darf kein Vergessen geben Wir müssen die deutsche Sprache retten "Die Demokratie lebt von der Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger. Demokratie und Freiheit sind nicht auf ewig gesichert. Sie sind nur dann zukunftsfähig, wenn die Menschen sie auch mit Leben erfüllen", so der Bundestagsabgeordnete Eduard Oswald bei der Veranstaltung der CSU im Landkreis, die in Diedorf stattfand und zu der CSU-Kreisvorsitzender Martin Sailer und die CSU-Ortsverbände von Diedorf eingeladen hatten. Eduard Oswald, der vom Ortsvorsitzenden Stephan Mittermeier begrüßt worden war, machte klar: "19 Jahre nach der Wiedervereinigung und 20 Jahre nach dem Fall der Mauer darf es kein Vergessen und Verdrängen geben. Die Geschichte der DDR darf nicht verklärt werden. Die DDR war ein Unrechtsstaat, sie hat die Menschen unterdrückt. Stacheldraht, Mauer und Minenfelder zeugen davon." Unmissverständlich forderte Eduard Oswald, der seit 1987 dem Deutschen Bundestag angehört, dass die Geschichte der deutschen Teilung und der SED-Diktatur zentraler Inhalt des Schulunterrichtes in ganz Deutschland sein muss. Nach seinen Worten war der Mauerbau der DDR kein Zeichen der Stärke der sozialistischen Diktatur, sondern Ausdruck erbärmlicher Schwäche und verzweifelter Ohnmacht. "Der Freiheitswille jenseits von Mauer und Stacheldraht konnte zwar unterdrückt, aber nicht ausgelöscht werden, wie die geschichtlichen Ereignisse zeigen", so Eduard Oswald. Eduard Oswald, in der Kohl-Regierung Bundesbauminister, erinnerte auch daran, dass 65 Prozent der DDR-Bürger in unsanierten Altbauten mit oftmals undichten Fenstern, rissigen Wänden und feuchten Bädern lebten. Paare und Familien warteten sieben Jahre auf die Zuteilung einer "Zwei-Raum-Wohnung". Eduard Oswald nahm den Tag der Deutschen Einheit auch zum Anlass, über grundsätzliche Fragen Deutschlands nachzudenken. Dabei ging er auch auf das Thema der deutschen Sprache ein. Dabei stellte er fest: "Wir müssen die deutsche Sprache retten." Unter dem Beifall der Besucher der Festveranstaltung, die musikalisch vom Musikverein Willishausen umrahmt wurde, machte der 62-jährige Bundespolitiker klar: "Deutsch ist eine schöne Sprache und im Zeitalter der weltweiten Vernetzung muss man nicht immer englische Worte verwenden. Wir müssen mit unserer Sprache sorgfältiger umgehen. Wir müssen mehr für unsere Sprache tun", so Eduard Oswald. Dabei sprach er sich auch für eine stärkere Rolle der deutschen Sprache in der EU aus. Fast 100 Millionen EU-Bürger sprechen Deutsch als Muttersprache. ![]() In einer Filmdokumentation stellte Eduard Oswald den Besuchern die Ereignisse der Jahre 1989 / 1990 eindrucksvoll vor und alle Zuschauer zeigten sich von den historischen Bildern bewegt. Eduard Oswald dankte für die Durchführung der Festveranstaltung in Diedorf. Unser Bild zeigt von links nach rechts: Peter Högg, MdL Max Strehle, MdB Eduard Oswald, Stefan Mittermeier und Bürgermeister Otto Völk |
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