Pressemitteilung (Stand: 18. Januar 2012)
Bundestagswahl am 25. Januar 1987 - Eduard Oswald seit 25 Jahren im Deutschen Bundestag - Bundestagsvizepräsident feiert Jubiläum

Seit einem Vierteljahrhundert gehört Eduard Oswald dem Deutschen Bundestag an. Bei der Bundestagswahl am 25. Januar 1987 wurde Eduard Oswald erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Zuvor war er von 1978 bis 1986 Mitglied des Bayerischen Landestages, wo er den Landtagsstimmkreis Augsburg-Land - Nord vertrat. Im Bundestagswahlkreis Augsburg-Land, zu dem im Kern die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg gehören, wurde er stets mit überdurchschnittlichen Wahlergebnissen direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Zuletzt mit 53,0 % (SPD 15,7 %, FDP 11,5 %, Grüne 8,6 %, Die LINKE 4,7 %). Der Bundeswahlkreis Augsburg-Land ist einer der größten Bundeswahlkreise und liegt mit seinen Einwohnern rund 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Im Deutschen Bundestag machte er sich, damals noch in Bonn, erstmals bundesweit einen Namen, als er Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wurde. In der Schlussphase der Regierung des Bundeskanzlers Helmut Kohl wurde er Bundesbauminister, wo er in schwieriger Zeit für die Bundesbauten in Berlin ebenso zuständig war wie für den Bonn-Berlin-Umzug. Nach der Regierungsübernahme von Rot-Grün war Eduard Oswald zwei Perioden Vorsitzender des Verkehrsausschusses und konnte in dieser Zeit auch für die Region so manches erreichen. 2005 wurde er in der Großen Koalition Vorsitzender des einflussreichen Finanzausschusses. In diese Zeit fiel auch die Finanzkrise, die es zu bewältigen galt. 2009 wurde er Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Nach den Personalveränderungen in der CSU wurde er vom Plenum des Deutschen Bundestages zum Vizepräsidenten des Deutschen Parlamentes gewählt. Für Eduard Oswald ist der 25. Januar ein Sitzungstag des Bundestages und er wird an diesem Tag unter anderem auch die Sitzungen des Deutschen Bundestages leiten.

FENSTER SCHLIESSEN DRUCKEN