Anlässlich der Verkehrsfreigabe der A 8 zwischen Augsburg und München am
9. Dezember 2010 erklärt MdB Eduard Oswald, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Deutschen Bundestag und Bundesminister a.D.:

Die gesamte Region Augsburg hat Grund, sich über den sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Augsburg und München zu freuen. Sie ist die Lebensader der Region. Bekanntlich entscheidet die Qualität der Verkehrsinfrastruktur über die Zukunftsfähigkeit einer Region. Verkehrsadern sind Standortfaktoren und sichern damit Arbeitsplätze und schaffen Lebensqualität. Mit dem Autobahnausbau wird sichergestellt, dass unsere Heimat eng mit den europäischen Zentren verbunden ist, um im Standortwettbewerb mithalten zu können. Wir haben nicht nur eine Spur mehr Mobilität, sondern auch mehr Sicherheit erreicht. Rund 100 Unterführungen und Brücken wurden errichtet. Entlang der Autobahn sind eine Vielzahl neuer Parkplätze und LKW-Parkplätze entstanden. Durch diese geschaffenen Ruhemöglichkeiten wird die Verkehrssicherheit zusätzlich erhöht. Hinzu kommen wertvolle Maßnahmen beim Lärmschutz. Wegen der Verwendung von lärmminderndem Flüsterasphalt in einigen Streckenabschnitten wird sich die Situation der Anlieger spürbar verbessern.

Alle Vorbereitungen sind getroffen, um mit dem Ausbau auf dem Teilstück Augsburg - Ulm im nächsten Jahr zu beginnen. Zusammen mit den Bundesstraßen B 2, B 17 und B 300 verfügt die Region über ein leistungs- und zukunftsfähiges Fernstraßennetz. A 7, A 8 und A 96 in Verbindung mit den Bundesfernstraßen sichern eine optimale Verbindung. Dies alles war die Gemeinschaftsleistung aller politisch Verantwortlichen. Ich selbst habe mich dabei stets als Motor für die Realisierung der Projekte verstanden, da der Verlauf der Strecke im Wesentlichen auch durch meinen Wahlkreis führt.

Es war richtig, auf ein Betreibermodell zu setzen, das in Zeiten einer schwierigen Haushaltslage eine schnelle Umsetzung ermöglicht hat. Die Partnerschaft zwischen Öffentlicher Hand und privatem Betreiber führt zu mehr Sicherheit, Qualität und Service.

Da wir alle wissen, dass eine effiziente Verkehrsinfrastruktur Voraussetzung für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in unserer Heimat ist, gilt es jetzt, gemeinsam für eine attraktive Schieneninfrastruktur zu kämpfen. Es geht um weitere Verbesserungen in der Anbindung an alle Zentren in Deutschland und Europa. Das dritte Gleis bleibt auf der Tagesordnung. Die Verbesserungen im Schienennahverkehr mit den Takt-Angeboten können die Attraktivität der Region erhöhen. Die Region braucht nicht nur Verbesserungen im Schienennahverkehr, sondern muss auch im Fernverkehr schnell an alle Zentren angebunden sein. Mit all diesen Maßnahmen ist die Region Augsburg ein starkes Stück Deutschland und Zukunftsregion.

Jetzt aber allen auf der A 8 eine gute und sichere Fahrt.


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